Gespräche über schwedische Ford-Tochter
Jakob AB will Volvo kaufen

Offenbar hat ein schwedisches Konsortium mit Namen Jakob AB Interesse daran, von Ford die schwedische Tochter Volvo zu übernehmen. Auslöser seien - so heißt es - Berichte, dass ein Autobauer aus China Volvo haben will.

HB STOCKHOLM. Das Konsortium unter schwedischer Führung plant einem Zeitungsbericht zufolge ein Gebot für Volvo. Die Vereinigung habe ihre Anstrengungen intensiviert, genügend Kapital für eine Offerte zusammenzubekommen, berichtete die Zeitung "Dagens Industri" ohne Nennung ihrer Quellen (Samstagsausgabe). Auslöser seien Berichte über eine Vertiefung der Gespräche von Ford mit dem chinesischen Autobauer Geely gewesen, der Kreisen zufolge ebenfalls ein Interesse an dem schwedischen Traditionsunternehmen hat.

Die Initiative zu dem Konsortium, das Volvo später an die Börse bringen wolle, sei von der Gewerkschaft der Ingenieure ausgegangen, berichtete das Blatt weiter. Vergangene Woche hätte es ein Treffen mit dem Ford-Management gegeben.Dem Konsortium beitreten könnte möglicherweise auch der schwedische Lkw-Hersteller Volvo, hieß es unter Berufung auf eine Quelle.

Doch der Daimler-Konkurrent bestritt dies: "Wir haben ein Interesse am Geschehen bei Volvo Cars, da wir ihre Marke teilen, aber da hört es auch auf", sagte Volvo-Trucks-Sprecher Marten Wikforss der Nachrichtenagentur Reuters. "Wir sehen uns nicht als Investor in der Autoindustrie."

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