Gestiegene Rohstoffkosten
Continental und Michelin erhöhen die Reifenpreise

Die beiden führenden Reifenhersteller in Europa, Continental und Michelin , geben ihre gestiegenen Rohstoffkosten an die Kunden weiter. Der eine hat seine Preise schon erhöht, der andere folgt demnächst.

HB HANNOVER. Pkw-Sommerreifen seien in Europa zum 1. Januar um 3 Prozent teurer geworden, sagte ein Continental-Sprecher am Freitag. Die Preise für Nutzfahrzeugreifen würden je nach Typ zum 1. Februar um 4 Prozent angehoben.

Continental hatte zuletzt vor einem Jahr die Preise für Sommerreifen um 2,5 Prozent angehoben. Höhere Rohstoffpreise schlugen bei Continental nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr mit bis zu 200 Mill. Euro zu Buche. Finanzchef Alan Hippe hatte im Dezember allerdings gesagt, er sehe Schwierigkeiten, die höheren Preise auf die Kunden abzuwälzen.

Den Druck der Rohstoffkosten spürt auch Michelin. Im ersten Halbjahr sollen Pkw- und leichte Nutzfahrzeugreifen daher um 3,5 Prozent teurer werden. Die Reifen für Lkw und Traktoren will Michelin im selben Zeitraum um bis zu 4 Prozent erhöhen. Bei Bau- und Bergbaufahrzeugen sollen die Preise für die von den Händlern bestellten Sommerreifen rückwirkend per Ende Dezember um bis zu 6 Prozent angehoben werden.

Michelin ist neben dem US-Konzern Goodyear und der japanischen Bridgestone einer der weltweit führenden Reifenhersteller. Continental ist im Reifengeschäft die Nummer vier.

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