Gestiegene Rohstoffpreise setzten Konzern zu
International Paper hat mehr verkauft

Der weltgrößte Papierhersteller und Forstwirtschaftskonzern International Paper Company hat 2004 dank solider Absatzsteigerungen und höheren Preisen seinen Umsatz kräftig erhöht. Die hohen Rohstoffpreise machten dem Branchenführer allerdings zu schaffen.

HB STAMFORD. Margen und Gewinne seien vor allem im Schlussquartal „durch dramatisch gestiegene Rohstoffpreise und niedrigere Holzproduktpreise beeinflusst worden“, betonte Konzernchef John Faraci.

Die Gesellschaft setzte im vergangenen Jahr 25,5 Milliarden Dollar um, plus 6 Prozent. Das Unternehmen verbuchte wegen zahlreicher Sonderfaktoren einen Verlust von 35 Millionen Dollar (27 Mio Euro) gegenüber einem Gewinn von 302 Millionen Dollar in 2003.

Der größte Teil der Sonderbelastungen war auf einen Verlust von 711 Millionen Dollar aus dem Verkauf der kanadischen Tochterfirma Weldwood of Canada Ltd. zurückzuführen. Es gab einen Jahresverlust von sieben Cent je Aktie gegenüber einem Gewinn von 63 Cent je Aktie in 2003. Der operative Gewinn von International Paper erhöhte sich jedoch im vergangenen Jahr kräftig auf 478 (Vorjahr: 294) Millionen Dollar oder 98 (62) Cent je Aktie.

Das Unternehmen mit Sitz in Stamford (Connecticut) hatte im vierten Quartal 2004 einen Umsatz von 6,6 (6,1) Milliarden Dollar und einen Gewinn von 169 (48) Millionen Dollar oder 35 (zehn) Cent je Aktie verbucht.

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