Gesundheitskonzern
Gewinn von Fresenius steigt

Der Gesundheitskonzern Fresenius hat im ersten Quartal seinen Gewinn leicht gesteigert. Das Unternehmen hat die Erwartungen von Analysten übertroffen. Für das Gesamtjahr erwartet es eine Zunahme bei Umsatz und Gewinn. Dabei hilft die Entwicklung bei der Tochter FMC.

HB BAD HOMBURG. Fresenius hat im ersten Quartal 2009 von den jüngsten Zukäufen profitiert. Der bereinigte Überschuss lag bei 110 Millionen Euro nach 100 Millionen im Vorjahreszeitraum, teilte das Unternehmen aus dem hessischen Bad Homburg am Donnerstag mit. Analysten hatten im Schnitt mit 101 Millionen Euro etwas weniger erwartet. Auch beim operativen Ergebnis (Ebit) übertraf der Dax-Neuling mit einem Plus von 27 Prozent auf 477 Millionen Euro die Analystenerwartungen von durchschnittlich 473 Millionen Euro. Fresenius setzte von Januar bis März 3,4 Milliarden Euro um, ein Plus von 21 Prozent binnen Jahresfrist. Währungsbereinigt lag der Zuwachs bei 15 Prozent.

Die gute Entwicklung verdankt Fresenius auch der Entwicklung beim Dialysespezialisten Fresenius Medical Care (FMC) und der zweitgrößten Sparte Kabi. FMC hat im ersten Quartal seinen Gewinn unerwartet kräftig gesteigert. Der Überschuss habe sich um sieben Prozent auf 198 Millionen Dollar erhöht, teilte der Anbieter von Produkten und Dienstleistungen zur Behandlung chronisch Nierenkranker am Donnerstag mit. Analysten hatten im Schnitt mit 189 Millionen Dollar gerechnet. FMC setzte 2,56 Milliarden Dollar um, ein Plus von zwei Prozent binnen Jahresfrist. Der durchschnittliche Umsatz je Behandlung in den USA, eine der wichtigsten Kennzahlen des Unternehmens, lag im Auftaktquartal bei 338 (Vorjahreszeitraum: 326) Dollar.

Für 2009 rechnet FMC unverändert mit einem Jahresüberschuss von 850 bis 890 Millionen Dollar. Der Umsatz soll auf mehr als 11,1 Milliarden Dollar klettern.

Auch Fresenius-Konzernchef Ulf Schneider zeigte sich weiter zuversichtlich für 2009. Für das laufende Jahr erwartet er unverändert einen währungsbereinigten Anstieg des Umsatzes um mehr als zehn Prozent, das organische Wachstum soll zwischen sechs und acht Prozent liegen. Beim Jahresüberschuss wird ein währungsbereinigter Anstieg von rund zehn Prozent erwartet.

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