Getränkehersteller
Coca-Cola investiert Millionen in Apollinaris

Der US-Getränkeriese Coca-Cola will seine Position im deutschen Mineralwassermarkt mit Millionen-Investitionen stärken. Für die Konzernmarke Apollinaris soll ein bundesweiter Bestand neuer Mehrwegkisten aufgebaut werden.

HB BERLIN. Geplant ist, die bisherigen blauen Kisten von Juli an durch mehr als zwei Millionen rot-silberne zu ersetzen, die in den Läden eher auffallen sollen. Die Kosten dafür liegen im zweistelligen Millionenbereich. Apollinaris verkauft über die Hälfte des Volumens in Mehrwegflaschen. Coca-Cola hatte die Traditionsmarke mit Abfüllung am Quellort Bad Neuenahr-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz) 2006 übernommen.

Das Wassergeschäft habe für den Konzern eine wachsende Bedeutung, hieß es weiter. Im vergangenen Jahr stieg der Absatz des Apollinaris- Sortiments nach zwischenzeitlichen Einbußen wieder um elf Prozent auf rund 191 Mio. Liter. Dazu trug bei, dass das 2007 zuerst in Kiosken, Bäckereien und Tankstellen auf den Markt gebrachte stille Wasser "ViO" 2008 auch im Lebensmitteleinzelhandel verkauft wurde, wie ein Sprecher erläuterte.

Zudem seien Hotel- und Tankstellenketten als Abnehmer von Apollinaris hinzugewonnen worden. In diesem Jahr soll es auch bei der Drogeriekette Schlecker in die Regale kommen. Zur Wassersparte gehören daneben das Tafelwasser Bonaqa, das Heilwasser Heppinger und einige regionale Mineralwassermarken.

Ankurbeln will das US-Unternehmen auch den Absatz zuckerfreier Erfrischungsgetränke. So soll die 2006 gestartete Marke Coca-Cola Zero wie schon im Einzelhandel auch in der Gastronomie verstärkt vermarktet werden. Insgesamt hatte der Konzern seinen Getränkeabsatz in Deutschland im vergangenen Jahr um 1,7 Prozent gesteigert. Zum Sortiment gehören etwa 60 Produkte. Bundesweit hat Coca-Cola rund 12 000 Beschäftigte an 70 Standorten.

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