Getränkehersteller
Pepsi enttäuscht die Analysten

Die Deutschen greifen immer häufiger zu Produkten aus dem Hause Pepsi. Auch weltweit wächst der Umsatz des Lebensmittelmultis. Doch der harte Wettbewerb in den USA setzt dem Unternehmen zu.
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New YorkDer Getränkehersteller PepsiCo schlägt wegen der unsicheren Wirtschaftsaussichten in den USA vorsichtigere Töne an. Die Nachfrage der Verbraucher sei die größte Sorge, sagte PepsiCo-Chefin Indra Nooyi am Donnerstag. Das Unternehmen formulierte seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr daher zurückhaltender. PepsiCo erwartet nun einen Gewinnanstieg im hohen einstelligen Prozentbereich, worin ein Plus von zwei Punkten durch günstige Währungseffekte bereits enthalten sei. Die bisherige Firmenprognose sah eine Steigerung von sieben bis acht Prozent ohne Währungseffekte vor. Die Wall Street reagierte enttäuscht: Der Aktienkurs von PepsiCo gab 4,5 Prozent nach.

Der neue Ausblick spiegele nicht nur die größere Unsicherheit mit Blick auf Konjunktur und Nachfrage wider, teilte PepsiCo weiter mit. Auch die steigenden Kosten für Zutaten und die anhaltenden Investitionen in Schwellenländern würden sich bis Ende des Jahres auf das Gesamtergebnis auswirken. Im zweiten Quartal stieg der Nettogewinn auf knapp 1,9 Milliarden Dollar. Ohne Sonderposten ergab sich ein Gewinn je Aktie von 1,21 Dollar. Dies lag im Rahmen der Analystenerwartungen.

Weltweit stieg der Umsatz um 14 Prozent auf 16,8 Milliarden Dollar (11,9 Mrd Euro). Den größten Zuwachs verzeichneten dabei die Schwellenländer; auch ein Firmenzukauf trieb den Umsatz nach oben. Der Gewinn verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18 Prozent auf unterm Strich 1,9 Milliarden Dollar. Im Gesamtjahr will Pepsi ebenfalls deutlich mehr verdienen.

Das Unternehmen produziert neben der bekannten Cola auch Fruchtsäfte (Tropicana), Eistee (Lipton), Snacks (Lay's, Doritos) und Frühstücksflocken (Quaker Oats). Seit einigen Monaten hat Pepsi zudem den Vertrieb seiner Getränke in eigener Hand, nachdem der Konzern seine zwei wichtigsten Getränkeabfüller in Nordamerika geschluckt hatte.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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