Gewinn 2003 über Erwartungen
Enel legt deutlich zu

Branchenexperten wurden heute überrascht, denn Enel, der größte Energieversorger Italiens, hat seinen Gewinn im vergangenen Jahr stärker gesteigert als erwartet.

HB ROM. 2003 stieg der Überschuss um 23,3 % auf 2,509 Mrd. €, wie der staatlich kontrollierte Konzern am Montag mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten den Reingewinn im Schnitt mit 2,2 Mrd. € vorausgesagt. Der operative Gewinn legte sogar um 68,2 % auf 4,732 Mrd. € zu. Bei den Vergleichszahlen für 2002 handelt es sich nach Unternehmensangaben um bereinigte Ergebnisse, die den Verkauf von zwei Elektrizitätsfirmen berücksichtigten.

Die Aktionäre des ehemaligen Monopolisten erhalten Enel zufolge eine zusätzliche Ausschüttung aus dem Börsengang der Netztochter Terna. Im Mai oder Juni sollen 25 bis 50 % von Terna an den Kapitalmarkt gebracht werden. Die reguläre Dividende für das vergangene Jahr beläuft sich wie die für 2002 auf 0,36 € je Aktie und soll auch für 2004 mindestens in dieser Höhe liegen, wie Enel bekannt gab.

An die Börse gebracht werden soll auch die italienische Telefongesellschaft Wind, die von Enel als Großaktionär kontrolliert wird. Enel-Chef Paolo Scaroni sieht Wind für einen Börsengang im kommenden Jahr gut gerüstet. Seinen Worten zufolge wird die Telefongesellschaft, die für 2003 einen operativen Verlust von 840 Mill. € ausgewiesen hatte, auf dieser Basis möglicherweise im dritten oder vierten Quartal die Gewinnschwelle erreichen. 2005 werde Wind dann erstmals auch unter dem Strich schwarze Zahlen schreiben. Auch diese Schätzung beziehe sich allerdings nicht zwingend auf das gesamte Jahr, sondern nur nur auf Teilperioden.

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