Gewinn aber rauf
Villeroy & Boch stellt sich auf Umsatzeinbußen ein

Der saarländische Keramikhersteller Villeroy & Boch erwartet nach dem Verkauf eines Großteils seiner Fliesensparte für das laufende Geschäftsjahr 2007 einen Umsatzrückgang.

dpa-afx METTLACH. Die Erlöse werden etwa 940 Mill. Euro betragen nach 964 Mill. Euro im Vorjahr, teilte die Villeroy & Boch am Donnerstag bei der Vorlage der Zahlen für das erste Quartal in Mettlach mit.

Villeroy & Boch verkauft 51 Prozent an seiner ausgegliederten Fliesensparte - der V & B Fliesen Gmbh - an die türkische Eczacibasi-Gruppe. Das Geschäft wird voraussichtlich Ende Juni wirksam. Für das operative Ergebnis des Gesamtjahres (2006: 33,3 Mill. Euro) erwartet Villeroy & Boch - auch wegen Einsparungen - eine noch nicht bezifferte Steigerung.

In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2007 (31. Dezember) lag der Reingewinn mit 5,8 Mill. Euro um etwa 500 000 Euro über Vorjahreswert (5,3 Mill. Euro). Der Umsatz stieg - wie bereits am 18. April berichtet - wegen Übernahmen und des Auslandsgeschäfts - um 5,2 Prozent auf 247,9 Mill. Euro. Während der Umsatz im Ausland um 8,9 Prozent stieg, sank er im Inland um 3,1 Prozent. Der Auftragsbestand wuchs von 62,8 Mill. Euro auf 83,3 Mill. Euro.

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