Airbus: A400M lässt Jahresgewinn einbrechen

Gewinn bricht ein
Der A400M zieht Airbus zu Boden

Der Dauerärger mit dem Militärtransporter A400M hat Airbus das Jahresergebnis verhagelt. Der Flugzeugbauer muss 2,2 Milliarden Euro auf den Pannenflieger abschreiben. Der Gewinn sackt deswegen ab.
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ToulouseDie stetigen Probleme mit dem Militärtransporter A400M haben den Gewinn des Flugzeugkonzerns Airbus im vergangenen Jahr deutlich absacken lassen. Trotz brummender Geschäfte mit Passagierfliegern brach der Überschuss auf knapp eine Milliarde von 2,7 Milliarden im Vorjahr ein, wie die Toulouser am Mittwoch mitteilten. Der Umsatz legte dank eines Rekordabsatzes von Linienmaschinen um drei Milliarden auf 67 Milliarden Euro zu.

Airbus verbuchte im vergangenen Jahr Belastungen von 2,2 Milliarden Euro für das schon lange von Problemen geplagte A400M-Programm – unter anderem wegen Schwierigkeiten bei den Triebwerken. Wegen der neuen Milliardenkosten forderte Airbus-Chef Tom Enders weitere Zugeständnisse Deutschlands und der übrigen Käuferstaaten. „Wir müssen die Blutung stoppen und Risiken aus dem Programm nehmen“, sagte er am Mittwoch bei einer Telefonkonferenz. Die Kunden sollten Airbus unter anderem bei Entschädigungsforderungen für Verzögerungen entgegenkommen.

Gelöst sind die Probleme mit dem Transportflugzeug noch nicht. „Die Risikoreduktion in diesem Programm und die Stärkung der Programmdurchführung haben für uns bei diesem Flugzeug im Jahr 2017 höchste Priorität“, sagte Enders.

Airbus betonte, es gehe bei den gewünschten Neuverhandlungen mit den Kunden nicht um Zuschüsse. „Wir sind nicht zurück im Jahr 2009“, meinte Enders. Damals hatten die Käuferstaaten das A400M-Projekt mit einer Milliarden-Finanzspritze vor dem Aus gerettet. Die Auslieferung der bestellten Maschinen hatte sich immer wieder verzögert, deshalb halten Käufer Zahlungen zurück oder fordern wie Deutschland Schadenersatz.

Die Aktionäre sollen von diesen Problemen nichts zu spüren bekommen. Airbus-Chef Enders will die Dividende um fünf Cent auf 1,35 Euro je Aktie anheben. Finanzchef Harald Wilhelm räumte ein, dass die Ausschüttung angesichts des Gewinneinbruchs ziemlich hoch ausfällt. Er begründete die Höhe mit der „zugrundeliegenden Entwicklung“ des Konzerns im abgelaufenen Jahr – also ohne teure Sonderbelastungen wie die A400M.

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  • Wenn man clever ist kauft man die Flugzeuge bei den Russen.
    Wenn man auf unsere Medien und Politiker hört, dann müssen wir sowieso irgendwann wieder in Russland einfallen. Da ist es doch nur geschickt, wenn unsere Flieger in der Nähe der Ersatzteile landen.

  • Da sollte man doch unbedingt an eine Volksaktie denken die man vorzugsweise nur an Arbeitnehmer verkauft !

  • ....und so fragt sich der technisch besessene Bürger.....wie kann das.....das ein Technik-High-Light.....auf das Europa stolz sein sollte......nur mit Krankheiten behaftet ist......und zum Fliegen überhaupt keine Möglichkeit besteht.......und herauskommt....wie in anderen Gewerken europäischer Gemeinschafts-Produktion.....ein hoher Prozentsatz Ausfälle registriert werden müssen....und man sich fragt.....sind es Knebel-Verträge.....also der Billigste solls machen.....oder Unfähigkeit dahinter steht?.....hat man keine Lust mehr......über diese Dramen zu lesen......und ein Ausweg aus dem Dilemma unmöglich ist.....weil Dieses ein weiterer Baustein zur Auflösung der EU-Zone sein würde....sicher nicht der Entscheidende.....aber einer unter Vielen....und so ist nicht abzusehen....wie es weiter geht......ist auch hier die Axt am Europa-Stamm angelegt......sind die Äste auf denen die einzelnen europäischen Staaten sitzen......vielfach schon ohne Blätter sind.....bedeutet..... keine Sauerstoff-Aufnahme mehr......und die Folge der Ast-Abbruch......und ....schon bald.......der ganze Stamm umkippen wird......

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