Gewinn gesteigert und Prognose erhöht
Johnson & Johnson legt deutlich zu

Das amerikanische Pharma- und Medizintechnik-Unternehmen Johnson & Johnson hat dank einer starken Expansion im In- und Ausland im zweiten Quartal den Gewinn verdoppelt.

HB NEW YORK. Der Konzern hat nach der deutlichen Steigerung von Gewinn und Umsatz im zweiten Quartal seine Prognose für das Gesamtjahr 2004 angehoben. Gegenüber dem zweiten Vierteljahr 2003 habe sich der Netto-Gewinn auf 2,5 Mrd. Dollar mehr als verdoppelt, teilte das in New Brunswick im Bundesstaat New Jersey ansässige Unternehmen am Dienstag mit. Im Vorjahr waren es 1,2 Mrd. Dollar gewesen. Befragte Analysten hatten einen Gewinn je Aktie von 79 Cent erwartet. Daraufhin hob der Konzern seine Erwartungen an das gesamte Geschäftsjahr an und rechnet nun mit einem Gewinn von 3,03 Dollar pro verwässerter Aktie - drei Cent mehr als bislang prognostiziert. Die Aktien von Johnson & Johnson reagierten an der New Yorker Börse mit einem Plus von knapp einem Prozent auf 55,41 Dollar, während der Gesamtmarkt sich zum Vortag kaum verändert präsentierte.

Die Umsätze des diversifizierten Pharmakonzerns stiegen im Berichtsquartal um 11,1 % auf 11,5 Mrd. Dollar. Das Umsatzwachstum sei allerdings durch eine geringere Nachfrage nach dem Präparat zur Bekämpfung von Blutarmut, Procrit/Eprex und das Herzmittel Cypher beeinträchtigt worden, gab das Unternehmen bekannt. Trotz intensiven Wettbewerbs sei es dem Unternehmen gelungen, ein solides operatives Wachstum zu erreichen, erklärte Firmenchef William Weldon. Dies treffe für alle Geschäftsfelder zu.

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