Gewinn insgesamt erhöht
Altria verkauft weniger Zigaretten in Deutschland

Der weltgrößte Zigarettenhersteller Altria Group hat in den ersten drei Monaten 2005 seinen Gewinn mit Hilfe starker Ergebnisse im heimischen Markt und im Ausland stark erhöht.

HB NEW YORK. Altria hat auch mit seiner Nahrungsmitteltochter Kraft zugelegt und höhere Gewinnbeiträge von der Großbrauerei SABMiller erhalten, an der die New Yorker Gesellschaft beteiligt ist. Im Gegensatz zum steigenden Zigarettenabsatz außerhalb der USA ist der deutsche Zigarettenverkauf wegen höherer Zigarettensteuern stark gefallen.

Altria steigerte den Umsatz im ersten Quartal 2005 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresabschnitt um 8,5 Prozent auf 23,6 Milliarden Dollar (18,2 Mrd Euro). Dies hat die Gesellschaft am Mittwoch mitgeteilt. Der Quartalsgewinn erhöhte sich um 18,3 Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar oder 1,25 (Vorjahr: 1,07) Dollar je Aktie. Altria erwartet einen Jahresgewinn von 4,95 bis 5,05 Dollar je Aktie.

Die amerikanische Zigarettentochter Philip Morris USA verkaufte 42,8 Milliarden Zigaretten, minus 0,7 Prozent. Dagegen stieg der Zigarettenverkauf der Philip Morris International um 2,1 Prozent auf 200,9 Milliarden Zigaretten. Die Hauptmarke von Philip Morris ist Marlboro.

In Westeuropa sei der Zigarettenabsatz um 0,6 Prozent gestiegen, wobei es vor allem in Frankreich höhere Verkaufszahlen gab. Ein Inventarverkauf in Italien steigerte den Absatz ebenfalls. Dagegen fiel der Zigarettenabsatz in Deutschland um 22,3 Prozent. Der Philip-Morris-Marktanteil gab um 0,9 auf 36,4 Prozent nach.

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