Gewinn kräftig gesteigert
Lanxess schwimmt auf der Konjunkturwelle

Der Chemiekonzern Lanxess hat den operativen Gewinn im vergangenen Jahr dank einer weiterhin robusten Chemiekonjunktur und Kostensenkungen wie erwartet kräftig gesteigert.

dpa-afx DÜSSELDORF. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (Ebitda) und vor Sondereinflüssen legte um 16,2 Prozent auf 675 Mill. Euro zu, teilte die im Nebenwerteindex MDax gelistete Gesellschaft am Dienstag in Düsseldorf mit.

Der Konzern erreichte damit die eigene Prognose von bis zu 680 Mill. Euro und die Erwartungen der von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragten Experten knapp. Diese hatten im Schnitt 679 Mill. Euro erwartet. Die Ebitda-Marge (vor Sondereinflüssen) erhöhte sich auf 9,7 (Vorjahr 8,1) Prozent.

Auch unter dem Strich wies der Konzern nach hohen Verlusten im Vorjahr insbesondere wegen Umbaukosten einen Gewinn aus. Der Überschuss lag bei 197 Mill. Euro nach einem Vorjahresverlust von 63 Mill. Euro. Die befragten Experten hatten im Durchschnitt mit 200 Mill. Euro gerechnet.

Der Umsatz sank im Berichtszeitraum um 2,9 Prozent auf 6,944 Mrd. Euro, während das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) und Sondereinflüssen um 26,8 Prozent auf 421 Mill. Euro kletterte. Die befragten Experten hatten bei einem Umsatz von 6,942 Mrd. Euro ein Ebit vor Sondereffekten von 431 Mill. Euro erwartet.

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