Gewinn sank auf 256 Millionen Dollar
Boeing erhöht Umsatzprogose

Der US-Flugzeughersteller Boeing hat im dritten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnet. Das ist vor allem auf die schwache Nachfrage in der Zivil-Luftfahrt-Sparte und auf Sonderbelastungen zurückzuführen. Der Gewinnrückgang fiel jedoch geringer aus als von Analysten erwartet.

HB SEATTLE. Im Vierteljahr sei der Gewinn auf 256 Millionen Dollar oder 32 Cent je Aktie gesunken nach 372 Millionen Dollar im Vorjahr, teilte der Airbus-Erzrivale am Mittwoch mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn von lediglich 27 Cent je Aktie gerechnet. Der Umsatz sank im Jahresvergleich auf 12,2 Milliarden Dollar von 12,7 Milliarden Dollar. Zugleich erhöhte Boeing seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr um eine Milliarde Dollar auf 50 Milliarden Dollar.

Neben den schwachen Umsätzen mit Zivilflugzeugen hätten Belastungen für die Beendigung der 757er-Baureihe das Ergebnis um 0,14 Dollar je Aktie gedrückt, teilte Boeing mit. Das Unternehmen will die Produktion dieser Maschinen wegen gesunkener Nachfrage nach 22 Jahren bis Ende 2004 einstellen. In der Sparte Raumfahrt und Militärflugzeuge zog der Quartalsumsatz dagegen um zwölf Prozent auf 7,3 Milliarden Dollar an.

Im nächsten Jahr will Boeing den Angaben nach weiterhin 275 bis 290 Zivilflugzeuge ausliefern nach angestrebten 280 Maschinen in diesem Jahr. 2004 peilt das Unternehmen zudem rund 52 Milliarden Dollar beim Umsatz an und einen Gewinn je Aktie von 1,75 bis 1,95 Dollar.

Stärkere Verluste im Dow Jones wurden am Mittwoch vor allem von Boeing verhindert. Die Aktie des Flugzeugbauers gewinnt aktuell 7,6 Prozent auf 38,74 Dollar.

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