Gewinn sinkt
EU-Strafe macht Heineken zu schaffen

Eine EU-Geldbuße wegen Preisabsprachen hat den Betriebsgewinn des niederländischen Brauereikonzerns Heineken im vergangenen Jahr gedrückt. Analystenerwartungen hat das Unternehmen enttäuscht.

HB AMSTERDAM. Der operative Gewinn ging um 16,6 Prozent auf 1,528 Mrd. Euro zurück, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten lediglich mit einem Rückgang auf 1,72 Mrd. Euro gerechnet. Auch der Umsatz des weltweit viertgrößten Brauereikonzerns enttäuschte mit einem Plus von 6,2 Prozent auf 12,56 Mrd. Euro. Hier war ein Anstieg um sieben Prozent auf 12,63 Mrd. Euro erwartet worden.

Ohne die Geldbuße stieg der bereinigte Nettogewinn um 23 Prozent, was im Rahmen der Firmenprognose von 20 bis 25 Prozent Wachstum lag. Nach Angaben des Managements hat unter anderem die Einführung des Rauchverbots für Kneipen in einigen Stammmärkten den Bierumsatz gedrückt.

Heineken und Carlsberg führen derzeit Übernahmeverhandlungen mit dem Konkurrenten Scottish & Newcastle (S&N). Das gemeinsame Gebot für den größten britischen Bierbrauer mit Sitz im schottischen Edinburgh und Marken wie Foster's und Kronenbourg beläuft sich auf 7,8 Mrd. Pfund (rund 10,5 Mrd. Euro).

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