Gewinn stagniert
Villeroy & Boch verkauft weniger Geschirr

Nach einem Umsatzrückgang im dritten Quartal blickt der Keramikhersteller Villeroy & Boch pessimistischer auf das laufende Geschäftsjahr.

rtr FRANKFURT. Insbesondere im Inland gebe es immer weniger Abnehmer für Tischkeramik und Sanitäranlagen aus dem knapp 260 Jahre bestehenden Traditionshaus. „Die Leute kaufen in Deutschland immer weniger Geschirr“, sagte eine Firmensprecherin am Dienstag. Zudem entwickle sich das Baugeschäft schlechter als von den Saarländern angenommen.

Die Erlöse schrumpften im dritten Quartal um acht Prozent auf 214,4 Mill. Euro. Unter dem Strich stand von Juli bis September ein Verlust von rund 125 000 Euro nach einem Minus von rund zwei Mill. Euro im Vorjahreszeitraum.

Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern nun mit einer Stagnation des Gewinns. „Insgesamt sollten die Ergebnisse der Unternehmensbereiche im Geschäftsjahr 2007 das Niveau des Vorjahres erreichen“, hieß es. Nach dem ersten Quartal war Villeroy & Boch noch von steigenden Gewinnen ausgegangen.

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