Gewinn steigt
Klebstoffgeschäft macht Henkel froh

Berühmt geworden ist Henkel mit der Waschmittelmarke Persil - reich wird der Konsumgüterhersteller derzeit mit Prit und Co: Klebstoffe sorgten im ersten Quartal für steigende Gewinne.
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DüsseldorfDer Konsumgüterhersteller Henkel ist dank florierender Geschäfte seiner Klebstoffsparte mit deutlichen Zuwächsen bei Umsatz und Gewinn ins Geschäftsjahr 2012 gestartet. Konzernchef Kasper Rorsted nimmt damit Kurs auf sein Jahresziel einer bereinigten Umsatzrendite von 14 Prozent.

Dabei will Rorsted auch weiter an der Preisschraube drehen, um steigende Rohstoffkosten aufzufangen. Die Erwartungen des Marktes konnte der Hersteller von Pritt und Persil im ersten Quartal mit seinen Ertragszahlen übertreffen.

„In einem herausfordernden und volatilen Marktumfeld ist Henkel gut in das Geschäftsjahr gestartet“, bilanzierte der Henkel-Chef am Mittwoch. Der Konzern habe bei einem um 4,8 Prozent auf vier Milliarden Euro gestiegenen Umsatz im ersten Quartal einen um einmalige Erträge und Restrukturierungsaufwendungen bereinigten operativen Gewinn von 551 (Vorjahr: 473) Millionen Euro erzielt. Das Ebit kletterte um 25,2 auf 538 Millionen Euro.

Unter dem Strich blieb ein Gewinn nach Anteilen Dritter von 377 Millionen Euro - deutlich mehr als die 314 Millionen Euro vor Jahresfrist. Henkel fährt damit die Früchte seines Sparkurses ein. Rorsted will die Preise anheben, um die Umsatzrendite zu verbessern.

Alle Unternehmensbereiche - von Waschmitteln über Kosmetika bis hin zu Klebstoffen konnten ihre Ertragszahlen steigern. Allein im Klebstoff-Geschäft konnte Henkel den Umsatz um 6,2 Prozent erhöhen, das bereinigte operative Ergebnis kletterte um 16,2 Prozent auf 289 Millionen Euro.

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Klebstoffgeschäft macht Henkel froh

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Henkel will Preise weiter anheben

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