Gewinn übertrifft Analystenprognosen
Astra Zeneca überrascht

Astra Zeneca hat im dritten Quartal unter anderem dank günstiger Wechselkurseffekte den Gewinn stärker als von Analysten erwartet gesteigert. Zudem setzte Europas zweitgrößter Pharmakonzern seine Geschäftsziele für das Gesamtjahr nach oben.

HB LONDON. Der Gewinn je Aktie sei binnen Jahresfrist um ein Fünftel auf 47 US-Cent gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Analysten hatten nach einer Reuters-Umfrage lediglich mit 36 Cent je Aktie gerechnet. Für das Gesamtjahr erwartet der britisch-schwedische Konzern nun einen Gewinn je Aktie, der am oberen Ende oder knapp über der bisher in Aussicht gestellten Spanne von 1,65 bis 1,75 Dollar liegen soll.

Der Vorsteuergewinn kletterte im dritten Jahresviertel um 21 % auf 1,12 Mrd. Dollar bei einem Umsatzplus von 12 % auf 4,8 Mrd. Dollar. Astra Zeneca hatte zuletzt mit starker Konkurrenz durch kostengünstigere Nachahmer (Generika) des umsatzstarken Magenmittels Prilosec zu kämpfen. Umsätze mit eher neueren Medikamenten wie Nexium, Seroquel und Symbicort konnten jedoch die Einbußen mehr als ausgleichen. AstraZeneca hatte wegen der Generika-Konkurrenz ein eher schwaches Jahr 2003 prognostiziert, für das kommende Jahr begünstigt durch den Marktstart des Cholesterinsenkers Crestor aber starkes Wachstum in Aussicht gestellt.

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