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Gewinn- und Absatzplus: Nissan hat sich nach dem Erdbeben erholt

Nissan hat die Folgen der Naturkatastrophen in Asien schneller überwunden als die Konkurrenz. Im abgelaufenen Quartal konnte der Autobauer seinen Gewinn steigern und deutlich mehr Autos verkaufen.

Das Logo des Autobauers Nissan. Quelle: dapd
Das Logo des Autobauers Nissan. Quelle: dapd

YokohamaDer japanische Autobauer Nissan Motor erholt sich rasch von den Folgen des schweren Erdbebens sowie den Überschwemmungen in Thailand. Für das abgelaufene Quartal wies die Nummer Zwei der Branche in Japan nach Toyota einen Anstieg des Betriebsgewinns um 3,6 Prozent aus auf 118,1 Milliarden Yen (rund 1,16 Milliarden Euro). Der Nettogewinn stieg ebenfalls um mehr als drei Prozent.

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Obwohl Nissan kaum neue Modelle auf den Markt brachte, legte der weltweite Absatz im vergangenen Jahr um 14 Prozent zu auf 4,67 Millionen verkaufte Fahrzeuge, wie das Unternehmen mitteilte. Im abgelaufenen dritten Geschäftsquartal per Ende Dezember stieg der Absatz verglichen zum Vorjahreszeitraum sogar um fast 20 Prozent auf 1,205 Millionen Autos.

Die Verkäufe von Nissan inklusive französischem Partner Renault und der russischen Tochter Avtovaz kletterten 2011 um zehn Prozent auf mehr als acht Millionen Fahrzeuge. Nach dieser Rechnung kommt der Konzern in der Weltrangliste auf Platz Drei nach General Motors und Volkswagen und vor Toyota.

Nissan hat die Naturkatastrophen schneller hinter sich gelassen als die japanische Konkurrenz. Doch auch beim japanischen Marktführer Toyota lief es zuletzt nach vielen Rückschlägen wieder besser. Der drittgrößte japanische Autobauer Honda Motor dagegen rechnet wegen der Naturkatastrophen mit einem deutlichen Rückgang des Betriebsgewinns.

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