Gewinn und Umsatz gesteigert
Nike-Rendite enttäuscht Analysten

Dank einer starken Nachfrage in den USA hat der weltgrößte Sportschuhhersteller Nike im zweiten Quartal seinen Gewinn des laufenden Geschäftsjahres deutlich gesteigert. Mit den Zahlen zur Auftragslage und der Umsatzrendite enttäuschte der Adidas-Konkurrent die Analysten aber. Nike-Aktien gaben mehr als fünf Prozent nach.

HB LOS ANGELES. Weltweit sei der Auftragsbestand für Schuhe und Kleidung (zur Auslieferung zwischen Dezember 2005 und April 2006) im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar gestiegen, teilte Nike am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. Dabei mache aber der starke Dollar dem Unternehmen zu schaffen.

Unter Herausrechnung von Währungseinflüssen betrage der Zuwachs sieben Prozent. Einige Analysten hatten auf dieser Basis allerdings einen Anstieg von rund zehn Prozent erwartet.

Die Brutto-Gewinnmarge fiel nach Angaben von Nike auf 43,5 Prozent von 44,1 Prozent vor Jahresfrist. Finanzchef Don Blair machte dafür in einer Telefonkonferenz mit Analysten unter anderem gestiegene Öl- und Transportkosten verantwortlich.

Im abgelaufenen zweiten Quartal stieg der Reingewinn um 15 Prozent auf 301,1 Millionen Dollar oder 1,14 Dollar je Aktie. Der Umsatz kletterte um zehn Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar.

Aufgeteilt in Regionen sei der Umsatz in den USA um 15, in Europa um zwei und in Asien/Pazifik um vier Prozent gestiegen.

Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt einen Gewinn je Aktie von 1,04 Dollar und 3,4 Milliarden Dollar Umsatz erwartet.

Für die verbleibenden beiden Quartale in laufenden Geschäftsjahr rechnet Nike mit einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich, wobei das dritte Quartal stärker als das vierte laufen werde. Für 2006 werde ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich erwartet.

Der Kurs der Nike-Aktie fiel am Mittwoch im Vormittagshandel an der Wall Street um 5,1 Prozent auf 83,95 Dollar.

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