Gewinn verbucht - Wachstumstempo gesteigert
Roche lässt Milliarden-Verlust hinter sich

Nach dem Vier-Milliarden-Verlust des Vorjahres schrieb der Schweizer Pharmakonzern Roche 2003 wieder tiefschwarze Zahlen. Im laufenden Jahr will das Baseler Unternehmen sogar stärker wachsen, als der Weltmarkt.

HB ZÜRICH. Der Reingewinn belief sich auf 3,07 Mrd. Franken, erzielt nach einem durch einmalige Sonderaufwendungen und Wertberichtigungen verursachten Rekordverlust von 4,03 Mrd. Franken im Vorjahr. Das Gewinnniveau des Jahres 2002 von rund 3,7 Mrd. Franken ist damit noch nicht erreicht.

Die Dividende soll auf 1,65 (Vorjahr 1,45) Franken je Genussschein und Aktie erhöht werden. Beim Umsatz steigerte Roche das Wachstumstempo. In den weitergeführten Geschäften wuchs der Umsatz um elf Prozent auf 28,96 Mrd. Franken, wobei sich die Erlöse in der wichtigsten Division Pharma um 14 % auf 21,55 Mrd. Franken verbesserten. In Lokalwährungen betrug das Umsatzplus 19 % im Konzern und 23 % im Pharmabereich.

Damit wuchs Roche schneller als der Nachbarkonzern und Grossaktionär Novartis, der 2003 in Lokalwährungen ein Umsatzplus von elf Prozent erwirtschaftete. Novartis hat aber die bessere Gewinnmarge.

Roche erwartet weiteren Angaben zufolge auch 2004 sowohl für die Division Pharma als auch für den Bereich Diagnostics ein Umsatzwachstum über dem Weltmarkt. Im Pharma-Bereich strebt Roche bis Jahresende weiterhin eine Betriebsgewinnmarge vor Sonderpositionen von gegen 26 % an und in der Diagnostics-Division sollen es Ende 2006 rund 23 % sein. Auf Konzernebene soll im Jahr 2005 eine Betriebsgewinnmarge von über 22 % erreicht werden. Das, so Roche weiter, entspreche den bisherigen Zielsetzungen.

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