Gewinn versechsfacht
H&R Wasag plant Zukäufe

In den ersten neun Monaten dieses Jahres hat der Spezialchemiekonzern H&R Wasag fast sieben Mal so viel verdient wie im entsprechenden Zeitraum 2005.

HB HANNOVER. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) sei auf 56,6 Mill. Euro gestiegen, teilte das Unternehmen aus dem niedersächsischen Salzbergen am Freitag mit. Im Vorjahr waren es 8,3 Mill. Euro. Der Umsatz kletterte um ein Drittel auf 609,5 (Vorjahr: 463,3) Mill. Euro. Der Konzern profitiere von der hohen Nachfrage nach rohölbasierten Spezialprodukten in der Sparte chemisch-pharmazeutische Rohstoffe, hieß es.

Das wichtigste Produkt für H&R Wasag sind Weichmacher, die zur Fertigung von Autoreifen gebraucht werden. Außerdem stellt der Konzern Sprengstoff und Kunststoffteile her.

H&R Wasag hat bereits jetzt fast drei Mal so viel verdient wie im ganzen Jahr 2005, als sich der Vorsteuergewinn auf 19,6 Mill. Euro belief. Das Unternehmen hat in diesem Jahr seine Ergebnisprognose mehrfach erhöht und strebt nun einen Gewinn vor Steuern von mindestens 65 Mill. Euro an.

Nun will H&R Wasag stärker im Ausland wachsen und denkt auch an Zukäufe. „Während wir uns in Europa vor allem auf die Erweiterung der bestehenden Produktionskapazitäten fokussieren, legen wir unser Augenmerk nunmehr verstärkt auf das Vorantreiben der internationalen Expansion in den Überseeregionen“, sagte H&R-Wasag-Chef Horst Hollstein. Vor allem in Asien gebe es noch Potenziale, um das Geschäft durch Kooperationen oder Zukäufe auszubauen.

Die Aktie des im Kleinwerteindex SDax gelisteten Unternehmens lag etwa 0,2 Prozent im Minus bei 44,90 Euro.

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