Gewinnanstieg dank Medizingeräten: Johnson & Johnson verdient mehr Geld

Gewinnanstieg dank Medizingeräten
Johnson & Johnson verdient mehr Geld

Dank eines starken Geschäfts mit medizinischen Geräten hat der US-Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson (J&J) im vierten Quartal des vergangenen Jahres seinen Gewinn gesteigert.

HB NEW YORK. Der Nettogewinn sei auf 2,18 Mrd. Dollar von 1,22 Mrd. Dollar im Vorjahr geklettert, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der Gewinn je Aktie erhöhte sich auf 73 Cent von 41 Cent im Vorjahreszeitraum. Vor Sonderposten traf J&J mit einem Gewinn je Aktie von 73 Cent die Analystenerwartungen. Die hohe Nachfrage nach medizinischen Geräten habe das schwache Interesse nach verschreibungspflichtigen Medikamenten - darunter das Schmerzpflaster Duragesic, das hohe Konkurrenz von Kopien bekommt - ausgleichen können.

Der Umsatz von J&J fiel im Schlussquartal um 1,1 Prozent auf 12,6 Mrd. Dollar. Ohne Währungseffekte wäre er nach Angaben des Konzerns aber leicht gestiegen. Die Umsätze mit verschreibungspflichtigen Medikamenten waren in den vergangenen Quartalen wegen Konkurrenz durch Generika stark gefallen. Zudem hatten Sicherheitsbedenken die Nachfrage nach dem Herzmedikament Natrecor und dem Mittel gegen Blutarmut Procrit gedrückt.

J&J versucht derzeit, den Medizintechnik-Konzern Guidant zu übernehmen. Nach Einschätzung von Analysten könnte der Konzern in dem Übernahmepoker um Guidant mit dem Rivalen Boston Scientific sein Angebot nochmal aufstocken. Zuletzt hatte Boston Scientific 27 Mrd. Dollar geboten und damit rund drei Mrd. Dollar mehr als die letzte J&J-Offerte.

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