Gewinneinbruch
Fuji Photo zahlt hohen Preis für Konzernumbau

Der Gewinn bei Fuji Photo Film ist im ersten Quartal eingebrochen, hält jedoch weiterhin an seinem Ausblick für das Gesamtjahr fest. Der Hersteller von Büro- und Fotoausrüstungen ist gerade in einem tief greifenden Umbau. Denn das einstige Hauptgeschäft Fotofilme wird immer mehr zum Randbereich.

HB TOKIO. Der Betriebsgewinn in den drei Monaten bis Ende Juni fiel um knapp 50 Prozent auf 15,74 Mrd. Yen (107 Mill. Euro). Der Umsatz kletterte dagegen um gut 5 Prozent auf 657 Mrd. Yen. Auslöser für den Gewinneinbruch seien die Restrukturierung sowie die hohen Rohstoffpreise, teilte der weltweit zweitgrößte Hersteller von Fotofilmen nach Kodak am Freitag mit. Der Konzern hatte die bis März kommenden Jahres anfallenden Kosten für den Konzernumbau auf 165 Mrd. Yen beziffert.

Fuji Photo stellt neben Fotofilmen auch Flüssigkristall- und Flachbildschirmprodukte her. Angesichts des boomenden Digitalkameramarktes machen die traditionellen Fotofilme mittlerweile aber weniger als 10 Prozent des Umsatzes aus. Fuji Photo plant daher, die Filmherstellung zu drosseln. Auch sollen 5 000 Jobs abgebaut werden.

Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen weiterhin mit einem Anstieg des Betriebsgewinns von 14 Prozent auf 80 Mrd. Yen. Im darauf folgenden Geschäftsjahr soll der Ertrag dann auf 200 Mrd. Yen gesteigert werden.

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