Gewinneinbruch

Heimatmarkt bremst Energiekonzern Enel aus

Höhere Steuern in Italien machen dem Energieversorger Enel das Leben schwer. Der Umsatz legt zu, doch der Überschuss bricht im zweiten Quartal ein.
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Enel-Kraftwerk in Civitavecchia: Der Gewinn des Versorgers ist eingebrochen. Quelle: Reuters

Enel-Kraftwerk in Civitavecchia: Der Gewinn des Versorgers ist eingebrochen.

(Foto: Reuters)

MailandDer italienische Energiekonzern Enel hat im ersten Halbjahr wegen höherer Steuern einen Gewinneinbruch verbucht. Der Überschuss sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 2,6 Milliarden Euro auf 1,82 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz legte um sechs Prozent auf 40,7 Milliarden Euro zu. Wachsen konnte Enel besonders in Lateinamerika, Russland, Osteuropa sowie mit alternativen Energien.

Weniger verdiente Enel in der Heimat, da das Unternehmen dort höhere Steuern zahlen muss. Ähnliche Belastungen stehen Enel künftig in Spanien bevor. Der Schuldenstand lag Mitte des Jahres bei 47,6 Milliarden Euro nach 44,6 Milliarden Euro Ende des vergangenen Jahres. Bisher hatte Enel angekündigt, den Schuldenberg bis Jahresende auf 43 Milliarden Euro zu verringern.

  • dpa
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