Gewinneinbruch: Hurrikans belasten DuPont

Gewinneinbruch
Hurrikans belasten DuPont

Wegen der starken Belastungen durch die Hurrikane „Katrina“ und „Rita“ hat der zweitgrößte US-Chemiekonzern DuPont einen Gewinneinbruch im vierten Quartal 2005 erlitten.

HB WILMINGTON. Die Stürme hatten die Produktion in Chemiefabriken am Golf von Mexiko unterbrochen. Die Unterbrechungen wirkten sich auf den Verkauf in allen Regionen aus. Hinzu kamen ungeplante Produktionsunterbrechungen in Werken in den Niederlanden, Brasilien und den USA. Hohe Rohstoff- und Energiekosten sowie Umsatzrückschläge bei Pflanzenschutzmitteln machten sich ebenfalls negativ bemerkbar.

Der DuPont-Quartalsgewinn sackte auf nur noch 153 Mill. Dollar (124 Mio Euro) ab gegenüber 278 Mill. Dollar im vierten Quartal 2004. Der Quartalsumsatz fiel um drei Prozent auf 5,8 Mrd. Dollar, gab DuPont mit Sitz in Wilmington (Delaware) am Dienstag bekannt. Die Rohstoffkosten stiegen im vierten Quartal um 350 Mill. Dollar. DuPont konnte dies mit fünfprozentigen Preiserhöhungen nur zu 75 Prozent auffangen.

DuPont setzte im Gesamtjahr 2005 rund 26,6 (Vorjahr: 27,3) Mrd. Dollar um und verdiente 2,1 (1,8) Mrd. Dollar oder 2,07 (1,77) Dollar je Aktie.

DuPont-Konzernchef Charles O. Holliday erwartet auch 2006 „erheblichen Gegenwind“. DuPont geht für 2006 von einem Gewinn von rund 2,60 Dollar je Aktie aus. Das wären unter Ausklammerung wichtiger Sonderfaktoren elf Prozent mehr als im Vorjahr. Im ersten Quartal dürfte ein Gewinn von rund 70 Cent je Aktie verbucht werden.

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