Gewinneinbruch
iPhone gräbt Nintendo das Wasser ab

Nintendo blickt auf ein sehr mäßiges ersten Quartal zurück: Der Hersteller von Spielekonsolen muss einen starken Gewinnrückgang hinnehmen.
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TokioDer Spielekonsolen-Hersteller Nintendo kämpft gegen wachsende Konkurrenz von Smartphones und Tablet-PCs. Weil die veralteten Modelle Wii und DS immer weniger verkauft wurden, brach das operative Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr (per Ende März) um 52 Prozent auf umgerechnet 1,43 Milliarden Euro (rund 171 Billionen Yen) ein, wie Nintendo am Montag bekanntgab. Nach den Katastrophen in Japan im März halten sich zudem die Kunden mit Käufen zurück.

Für das neue Geschäftsjahr geht der Konzern lediglich von einer leichten Erholung des Betriebsergebnisses auf 175 Billionen Yen aus und liegt damit unter den Erwartungen des Marktes. Acht von Reuters befragte Analysten erwarteten im Schnitt 215,8 Billionen Yen.

Um gegen die Konkurrenz etwa von Apples iPhone und iPad anzugehen, brachten die Japaner Ende Februar ein neues, tragbares 3D-Gerät, das ohne Spezialbrille auskommt, auf den Markt. Einen Nachfolger der Spielekonsole Wii will der Nintendo-Konzern, der hier mit Sony und Microsoft konkurriert, im kommenden Jahr herausbringen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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