Gewinneinbruch
Klöckner-Werke halten an Prognose fest

Bei den Klöckner-Werken ist der Gewinn eingebrochen. Das S-Dax-Unternehmen führt Investitionen für den Rückgang an. Die Ziele für das Gesamtjahr sollen aber erreicht werden. Die Auftragsbücher seien gut gefüllt.

HB DUISBURG. Wie der Maschinen- und Anlagenbauer miteilte, hat das Unternehmen im ersten Halbjahr deutlich weniger verdient als im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn halbierte sich auf 3,9 Mill. Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) ging von 7,9 auf 6,6 Mill. Euro zurück.

Den Umsatz steigerten die Klöckner-Werke um 2,2 Prozent auf 405,9 Mill. Euro. Das im S-Dax gelistete Unternehmen verwies unter anderem auf höhere Investitionen, die den Gewinn geschmälert hätten. In der Sparte Abfüll- und Verpackungstechnik sei der Umsatz zwar leicht gestiegen, die Markteinführung neuer Produktlinien und höhere Investitionen im High-Tech-Bereich hätten jedoch zu einem Ergebnisrückgang im zweiten Quartal geführt.

Neue Absatzmärkte und volle Bücher

In den kommenden Quartalen würden aber die aseptischen Abfüllprozesse und Etikettiertechniken neue Absatzmärkte versprechen. Der Vorstand hält trotz des Gewinnrückgangs an dem Ziel fest, 2006 das Ebit auf 22 bis 25 Mill. Euro zu steigern.

Gestützt werde die Prognose von den vorliegenden Auftragseingängen, sagte Firmenchef Roland Flach. Besonders in der Sparte Sonstige Industriebeteiligungen gingen die Aufträge rauf. Der ausführliche Zwischenbericht für das zweite Quartal wird 11. August veröffentlicht.

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