Gewinnerwartungen übertroffen
L'Oreal zeigt sich optimistisch

Der weltgrößte Kosmetik-Konzern L'Oreal hat im vergangenen Jahr einen Gewinnsprung gemacht und die Analystenerwartungen leicht übertroffen. Die Franzosen führen dies unter anderem auf eine strikte Kostenkontrolle zurück, aber auch ein Umsatzwachstum außerhalb Westeuropas habe dazu beigetragen.

HB PARIS. Das Betriebsergebnis sei um 8,5 Prozent auf 2,27 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Hersteller von „Ambre Solaire“-Sonnenmilch und „Lancome“-Lippenstiften am Donnerstag mit. Befragte Analysten hatten im Schnitt mit 2,25 Milliarden Euro gerechnet. Im Jahr 2004 hatte der operative Gewinn 2,09 Milliarden Euro betragen. Der Gewinn pro Aktie sei um 13,5 Prozent auf 2,60 Euro gestiegen von 2,29 Euro ein Jahr zuvor. Hier hatten Analysten im Schnitt 2,56 Euro erwartet. Die Umsatzrendite verbesserte sich auf 15,6 Prozent von 15,3 Prozent im Jahr 2004.

Die Geschäftszahlen berücksichtigen die Anpassung an neue internationale Bilanzierungsregeln. Nicht eingerechnet ist ein Buchgewinn in Höhe von 2,9 Milliarden Euro aus dem Jahr 2004, der aus dem zehnprozentigen Anteil von L'Oreal am Pharmaunternehmen Sanofi-Aventis entstand.

Auch für 2006 zeigte sich der Konzern optimistisch. Der internationale Markt sei derzeit sehr dynamisch, betonte Konzern-Chef Lindsay Owen-Jones. Die L'Oreal-Aktien legten an der Pariser Börse im frühen Handel zeitweise auf den höchsten Stand seit drei Jahren auf 70 Euro zu. Später notierte sie knapp ein Prozent im Plus bei 68,25 Euro.

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