Gewinnmitnahmen drücken Aktie
Fiat gesundet zusehends

Fiat scheint seine lange Durststrecke endgültig überwunden zu haben: Der italienische Industriekonzern hat im dritten Quartal seinen Betriebsgewinn um 84 Prozent gesteigert. An der Börse liegt die Aktie schwer im Minus - an den Zahlen liegt es jedoch nicht.

HB TURIN. Der Konzern-Betriebsgewinn von 427 Millionen Euro blieb trotz der Steigerung hinter den Analystenerwartungen zurück, die bei 450,5 Millionen Euro gelegen hatten. Der Nettogewinn lag bei 200 Millionen Euro nach 209 Millionen Euro Verlust im Vorjahresquartal. Der Umsatz wuchs um 11,4 Prozent auf 11,8 Milliarden Euro. Die Autosparte erzielte einen Betriebsgewinn von 51 Millionen Euro nach 85 Millionen Euro Verlust im Vorjahresquartal. Der Umsatz dieses Geschäftsbereichs mit Marken wie Lancia und Alfa Romeo stieg um 27,6 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro.

Seit seiner Krise in den Jahren 2001 und 2002 hat sich Europas fünftgrößter Autobauer dank Kostensenkungen und Bündnissen mit anderen Autobauern deutlich erholt. Mit Modellen wie dem neuen Panda und dem Grande Punto hat er sich in Europa zum Hersteller mit den höchsten Absatzsteigerungen entwickelt.

An der Mailänder Börse gab die Fiat-Aktie nach der Veröffentlichung der Zahlen 3,41 Prozent auf 13,62 Euro nach. Ein Händler sprach von Gewinnmitnahmen. Der Aktienpreis sei sehr hoch und die Zahlen eigentlich sehr gut. Im vergangenen Jahr hatte sich der Wert der Fiat-Aktie verdoppelt.

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