Gewinnplus: Roboterbauer Kuka trotzt Autokrise

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Roboterbauer Kuka trotzt Autokrise

Der Roboterbauer beliefert zwar hauptsächlich die Autobranche, doch deren Absatzkrise bekommt Kuka kaum zu spüren. Trotz leichten Auftragsrückgangs legten Gewinn und Umsatz deutlich zu.
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MünchenVon Autokrise keine Spur: Der Roboterbauer Kuka verzeichnet trotz der Absatzprobleme seiner Hauptkundschaft in der Pkw-Branche weiter steigende Erträge. Der Gewinn der Augsburger kletterte im ersten Quartal binnen Jahresfrist um gut ein Drittel auf 14,5 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz kletterte um knapp 19 Prozent auf 436 Millionen Euro. Der Auftragseingang reduzierte sich dank vieler Bestellungen von Kunden abseits der Autobranche weniger stark als von Experten befürchtet. An der Börse stieß die Entwicklung auf Anklang: Die Kuka-Aktie legte knapp drei Prozent zu und war damit der größte Gewinner im MDax.

Vorstandschef Till Reuter zeigte sich ungebrochen zuversichtlich. Der Umsatz werde im Gesamtjahr rund 1,8 Milliarden Euro betragen, die operative Marge wie im Auftaktquartal bei 6,5 Prozent liegen. „Die Kundennachfrage ist auf hohem Niveau stabil“, sagte Reuter in einer Telefonkonferenz. Im laufenden und den kommenden Quartalen ändere sich daran nichts. Kuka profitiere vom Konkurrenzdruck der Autobauer. „Nur mit weiterer Automatisierung bin ich wettbewerbsfähig“, erklärte Reuter die Zwänge seiner Abnehmer. Um den Bedarf an Robotern zu decken, stockt Kuka derzeit an seinem Heimatstandort und in China seine Kapazitäten auf. In diesem Jahr will das Unternehmen mehr als 25.000 Stück bauen können.

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