Gewinnplus von 16 bis 19 Prozent
Mischkonzern General Electric hebt Prognose an

dpa-afx RICHMOND. Der amerikanische Mischkonzern General Electric hat wegen des günstigen Geschäftsverlaufs und eines Anteilsverkaufs seine Gewinnprognose für das erste Quartal angehoben. Wie GE-Chef Jeff Immelt am Donnerstag in Richmond mitteilte, rechne man nun mit einem Ergebnis je Aktie (EPS) von 0,37 bis 0,38 Dollar (bislang 0,36 bis 0,37). Dies wäre im Vorjahresvergleich ein Gewinnplus von 16 bis 19 Prozent.

Der Ausblick für das Gesamtjahr mit einem EPS von 1,76 bis 1,83 Dollar wurde bestätigt. Wie bereits angekündigt, realisiert GE aus dem Teilverkauf seiner Versicherungstochter Genworth außerordentliche Gewinne. Genworth kaufte direkt von GE gehaltene Aktien der Klasse B für 500 Mill. Dollar zurück. Zudem platzierte GE am Markt 80,5 Mill. Genworth-Klasse-A-Aktien. Nach Abschluss der zweiten Runde von Anteilsverkäufen sinke die GE-Beteiligung an Genworth auf 52 Prozent, hieß es. Die Einnahmen aus den Verkäufen belaufen sich für GE auf insgesamt 2,6 Mrd. Dollar. Der Konzern will in den kommenden zwei Jahren auch alle restlichen Genworth-Aktien verkaufen.

GE-Konzernchef Jeff Immelt bezeichnete die jüngsten Genworth-Aktienverkäufe als wichtigen Schritt bei der Reduzierung des Investments im Versicherungsbereich. GE will sich auf lukrativere und rascher wachsende Verbraucherkredit- und Unternehmensfinanzierungen konzentrieren, hatte die Gesellschaft zuvor zu verstehen gegeben. Sie hatte Genworth vor etwa elf Monaten mit einer Erstemission an die Börse gebracht.

Nach der Mitteilung legten die Aktien-Futures zu und deuten damit eine feste Eröffnung der Wall Street an.

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