Gewinnprognose bestätigt
Conti steckt höhere Rohstoffkosten weg

Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental sieht seine Gewinnziele durch die steigenden Rohstoffkosten weiterhin nicht in Gefahr. Der französische Konkurrent Michelin hatte zuvor über Probleme mit hohen Rohstoffpreisen geklagt.

HB HANNOVER. „Wir halten eindeutig an unserer Prognose fest“, sagte Finanzchef Alan Hippe der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag in Hannover. „Wir denken, dass wir die Preiserhöhungen bei den Rohmaterialien kompensieren können. Wir wollen nach wie vor besser sein als im vergangenen Jahr, sowohl im Umsatz als auch beim Ergebnis“, fügte Hippe hinzu. Er reagierte damit auf Aussagen des französischen Reifenherstellers und Conti-Konkurrenten Michelin. Der hatte zuvor erklärt, er sehe seine Finanzziele für das laufende Jahr auf Grund gestiegener hohen Rohstoff-Preise gefährdet. Die Michelin-Aktie sackte am Freitag daraufhin um über fünf Prozent auf 56,20 Euro ab. Das Papier von Continental verlor über zwei Prozent auf 91,15 Euro.

Continental hat mehrfach angekündigt, dass der Konzern die steigenden Preise für Rohöl, Naturkautschuk und Stahl durch Preiserhöhungen im Reifengeschäft kompensieren will. Auf der Hauptversammlung vergangene Woche hatte Conti-Chef Manfred Wennemer angekündigt, über den für Juni angekündigten Schritt hinaus ziehe er weitere Preiserhöhungen in Betracht. Es sei offen, ob Conti weiter reagieren müsse. Anfang kommenden Monats hebt Continental die Preise für Pkw-Reifen in Europa bereits um 3,5 Prozent an.

Nach deutlichen Umsatz- und Gewinnzuwächsen im ersten Quartal hatte sich das Geschäft von Continental auch im April gut entwickelt. Conti sieht sich damit nach Ablauf von vier Monaten auf Kurs zu seinem fünften Rekordjahr in Folge.

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