Gewinnrückgang
Illegale Bierimporte belasten Carlsberg

Der dänische Brauereikonzern Carlsberg hat im vergangenen Jahr trotz eines höheren Umsatzes einen Gewinnrückgang von drei Prozent verbucht, lag damit aber im Rahmen der Analystenerwartungen.

HB KOPENHAGEN. Das Unternehmen, zu dem auch die deutsche Holsten-Brauerei gehört, erwirtschaftete in dem Geschäftsjahr einen operativen Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebita) von 3,4  Milliarden Kronen (457  Millionen Euro), wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Diese Zahl war von dem Unternehmen bereits im November in Aussicht gestellt worden. Der Umsatz sei auf 36  Milliarden Kronen gestiegen, lag damit aber knapp unter den Marktprognosen von 36,5  Milliarden Kronen. 2005 soll der Umsatz auf 38  Milliarden Kronen gesteigert werden. Für das laufenden Jahr erwartet Carlsberg zudem einen Anstieg des Nettogewinns um 15  Prozent. 2004 lag er bei 1,4  Milliarden Kronen.

Als Grund für den Gewinnrückgang hatte Carlsberg bereits im November negative Entwicklung in Schweden genannt. Dort hätten vor allem illegale Bierimporte auf den Absatz gedrückt. Für seine seine deutsche Tochter Holsten-Brauerei hatte Carlsberg im Dezember den Ausbau zu einer internationalen Marke angekündigt. Als Märkte mit interessantem Potenzial für Holsten nannte Carlsberg-Chef Nils Andersen die Regionen Asien und Osteuropa.

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