Gewinnrückgang von 20 Prozent
Renault hat Probleme bei Nissan

Der französische Autohersteller Renault hat im ersten Halbjahr einen herben Gewinnrückgang verzeichnet, allerdings fiel dieser nicht ganz drastisch aus wie von Analysten erwartet.

HB PARIS. Der Überschuss sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20,6 Prozent auf knapp 1,32 Mrd. Euro zurückgegangen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Paris mit. Das operative Ergebnis legte von 592 auf 722 Mill. Euro zu. Als Hauptgrund für den Gewinnrückgang nannte Renault den Einbruch beim japanischen Partner Nissan.

Konzernweit sank der Absatz im ersten Halbjahr um 3,7 Prozent auf 1,27 Mill. Fahrzeuge. Dabei gingen die Verkäufe innerhalb Europas um 9,1 Prozent zurück und stiegen außerhalb Europas um 10,2 Prozent an. Der Umsatz sank, wie bereits bekannt gegeben, um 1,4 Prozent auf 20,56 Mrd. Euro.

Renault hält an der Gewinnprognose fest, derzufolge die operative Rendite bei drei Prozent liegen soll. Im ersten Halbjahr lag sie bei 3,5 Prozent und damit 0,7 Prozentpunkte höher als ein Jahr zuvor. Im Oktober soll das neue Laguna-Modell auf den Markt kommen.

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