Gewinnsituation des Unternehmens hat sich deutlich verschlechtert
Electrolux-Chef beklagt dramatischen Preisverfall

Der „dramatische Preisverfall“ in Deutschland ist nach Angaben des Electrolux-Konzerns der Grund für die drohende Schließung des Nürnberger AEG-Werks mit 1750 Beschäftigten.

HB FRANKFURT/NÜRNBERG. Von 2002 bis 2004 seien die durchschnittlichen Preise für Haushaltsgroßgeräte um nahezu 7 Prozent gesunken, sagte Electrolux-Chef Johan Bygge am Freitag nach einem Treffen des Aufsichtsrates der Electrolux Deutschland GmbH in Frankfurt.

Dadurch habe sich die Gewinnsituation des Unternehmens mit seiner Marke AEG in den vergangenen drei Jahren deutlich verschlechtert. „Ein Unternehmen, das nicht in der Lage ist, Gewinn bringend zu wachsen, sieht schwierigen Zeiten entgegen“, sagte Bygge. In Deutschland müsse das Unternehmen wieder zu profitablem Wachstum zurückfinden.

Dazu müssten auch die Kosten gesenkt werden. Deshalb habe Electrolux beschlossen, die Schließung des Werks Nürnberg zu prüfen. Diese Prüfung laufe auf Hochtouren. „Ich habe großes Mitgefühl mit den Betroffenen“, sagte Bygge. Dies sei aber keine Entschuldigung dafür, nicht zu handeln.

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