Gewinnsprung beim Autobauer
C-Klasse fährt es für Daimler ein

Daimler legt ein bärenstarken Jahresauftakt hin. Der Autobauer steigert den Vorsteuergewinn um mehr als 40 Prozent. Die Stuttgarter profitieren vom schwächeren Euro – und ihrem Verkaufsschlager.
  • 0

StuttgartDaimler ist seinen Rivalen BMW und Audi im Rennen um die Krone des größten und profitabelsten Premiumherstellers der Welt dicht auf den Fersen. Die Pkw-Sparte Mercedes-Benz konnte im ersten Quartal ihren Absatzrekord in einen kräftigen Gewinnanstieg ummünzen. Das operative Ergebnis schnellte um gut 50 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro nach oben, wie Daimler am Dienstag mitteilte.

Die Marke mit dem Stern verdiente damit 9,2 Prozent vom Umsatz im Vergleich zu sieben Prozent vor Jahresfrist. Bei BMW, dem absatzstärksten Premiumhersteller, und der zweitplatzierten Volkswagen-Tochter Audi war die Rendite 2014 leicht gesunken auf 9,6 Prozent.

„Das Ergebnis bei Mercedes-Benz Cars ist mehr als zufriedenstellend“, sagte Finanzchef Bodo Uebber. Daimler sei auf dem Weg zu seinem Ziel einer Pkw-Rendite von zehn Prozent einen guten Schritt vorangekommen. Grund dafür seien nicht nur die zahlreichen neuen Modelle, sondern auch zwei Milliarden Euro an Kosteneinsparungen in der Pkw-Produktion und im Vertrieb innerhalb von drei Jahren. Vor allem die neuen Kompaktwagen und die Neuauflage der C-Klasse, des meist verkauften Mercedes, trieben im ersten Quartal den Absatz um 18 Prozent auf knapp 460.000 Fahrzeuge.

Im zweiten Halbjahr bringen die Stuttgarter neue Geländewagen auf den Markt, die E-Klasse wird im kommenden Jahr erneuert, und bis 2017 sind zehn Modelle mit spritsparendem Hybridantrieb angekündigt. „Wir haben bereits viel erreicht und haben uns noch mehr vorgenommen“, erklärte Vorstandschef Dieter Zetsche.

Seite 1:

C-Klasse fährt es für Daimler ein

Seite 2:

Schwacher Euro gibt Schub

Kommentare zu " Gewinnsprung beim Autobauer: C-Klasse fährt es für Daimler ein"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%