Gewinnsprung im ersten Halbjahr
MTU Aero Engines hebt Prognose an

Der Triebwerkehersteller MTU Aero Engines hat im ersten Halbjahr dank reger Nachfrage der Fluggesellschaften seinen Gewinn deutlich gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei von 102,3 Mill. Euro im Vorjahr auf 142,1 Mill. Euro gestiegen, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Mittwoch in München mit.

HB MÜNCHEN. Unterm Strich sprang der Gewinn von 6,7 auf 45,0 Mill. Euro. Der Umsatz kletterte von 1,025 auf 1,148 Mrd. Euro und lag damit ebenfalls über den Prognosen der Experten.

Angesichts des guten ersten Halbjahres hob das Unternehmen seine Prognose für 2006 an. So geht MTU nun von einem operativen Gewinn in Höhe von 290 Mill. Euro aus. Bisher waren 270 Mill. Euro als Ziel genannt worden. Für den Bereich Instandhaltung erhielt MTU überdies einen neuen Großauftrag. So will die US-amerikanische Fluglinie Air Wisconsin alle CF34-3B1-Triebwerke ihrer 70 zweistrahligen Bombardier CRJ200-Regionaljets instandhalten lassen. Der Vertrag laufe über zehn Jahre und habe einen Wert von etwa 240 Mill. Euro, hieß es. Damit handele es sich um den größten Auftrag für diese Art von Triebwerken in der Geschichte des Unternehmens.

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