Gewinnsprung im Quartal
Bayer arbeitet an Investitionsplänen

Für das kommende Jahr rechnet der Pharma- und Chemiekonzern Bayer mit Kapitalinvestitionen von bis zu 1,8 Milliarden Euro.

HB FRANKFURT. "Wir diskutieren gerade das Budget für 2005, aber um Ihnen eine Indikation zu geben - wir erwarten, dass die Kapitalinvestitionen ohne Lanxess bei 1,7 bis 1,8 Mrd. ? liegen werden", sagte Konzernchef Werner Wenning am Freitag bei einer Investorenpräsentation. Anfang 2005 will Bayer seine Chemiegesellschaft Lanxess an die Börse bringen und sich damit von rund einem Fünftel seines Umsatzes trennen. Bayer kündigte zudem an, die Kosten für Forschung und Entwicklung für die Pharmasparte würden im kommenden Jahr etwa 20 % der Umsätze ausmachen.

Bayer hatte am Donnerstag Quartalszahlen vorgelegt, aber keine konkrete Geschäftsprognosen für das kommende Jahr abgebeben. Wenning hatte lediglich ein Marktwachstum in allen wesentlichen Geschäftssegmenten in Aussicht gestellt.

Dank eines starken Industriegeschäfts im dritten Quartal erzielte das Unternehmen einen Gewinnsprung und erhöhte seine Prognosen für 2004. Für 2005 stellte das Unternehmen, das derzeit mitten im größten Umbau seiner Geschichte steckt, weiteres Wachstum in Aussicht.

Das Ziel, dieses Jahr das bereinigte Ebit um mehr als zehn Prozent zu steigern, sei bereits nach neun Monaten klar erreicht, teilten die Leverkusener mit. Der prozentuale Anstieg des Umsatzes 2004 solle nun in der Größenordnung des Dreivierteljahres ausfallen. In dem Zeitraum legten die Erlöse - bereinigt um Wechselkurseffekte und Verkäufe - um acht Prozent zu, unbereinigt um 2,6 %. Bislang war Bayer von einem leichten Umsatzplus ausgegangen.

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