Givaudan
Starker Franken belastet Aromenkonzern

Starker Franken und Rohstoffkosten bremsen Givaudan aus. Die Ergebnisse des ersten Halbjahres lagen unter den Erwartungen der Experten.
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ZürichBeim Schweizer Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan haben der starke Franken und steigende Rohstoffpreise den Höhenflug fürs erste gestoppt. Im ersten Halbjahr 2011 fiel der Reingewinn um 40 Prozent auf 120 Millionen Franken (108 Millionen Euro), wie aus einer Mitteilung vom Donnerstag hervorgeht. Der Umsatz des Weltmarktführers sank auf 2,01 Milliarden Franken von 2,2 Milliarden. Wechselkursbereinigt wäre der Umsatz um 4,3 Prozent gestiegen. Analysten hatten mit einem durchschnittlichen Reingewinn von 149 Millionen Franken und einem Umsatz von 2,03 Milliarden Franken gerechnet.

Im zweiten Quartal sei es dem mit der deutschen Symrise konkurrierenden Konzern aber bereits zunehmend gelungen, die gestiegenen Kosten an die Kunden aus der Nahrungsmittel-, Parfum-, Waschmittelindustrie weiterzugeben. Das Unternehmen gibt sich daher zuversichtlich, mittelfristig mit einem organischen Wachstum von 4,5 bis 5,5 Prozent auch weiterhin schneller als der Markt wachsen. Analysten schätzen das Marktwachstum in normalen Jahren auf zwei bis drei Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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