Glasfasernetz
Siemens erhält Großauftrag aus Nigeria

Siemens hat einem Zeitungsbericht zufolge ungeachtet des von Nigeria angekündigten Boykotts einen Großauftrag aus dem Land erhalten.

HB FRANKFURT. Das Gemeinschaftsunternehmen Nokia Siemens Networks (NSN) habe den 130 Millionen Dollar schweren Auftrag zum Aufbau eines 4000 Kilometer langen Glasfasernetzes bekommen, berichtete die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ vorab aus ihrer Samstagausgabe ohne Angabe von Quellen. Auftraggeber sei die nationale Firma Celtel Nigeria.

Das afrikanische Land hatte Siemens wegen Korruptionsvorwürfen von staatlichen Aufträgen ausgeschlossen. Eine nigerianische Kommission untersucht derzeit Vorwürfe, denen zufolge Siemens verschiedene Amtsträger - darunter mehrere Minister - zwischen 2001 und 2004 mit insgesamt etwa zehn Millionen Dollar bestochen haben soll. Siemens hatte indirekt eingeräumt, 77 Beamte und Politiker in Libyen, Russland und Nigeria geschmiert zu haben.

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