GlaxoSmithKline
Gewinnrückgang weniger stark als befürchtet

Günstigere Nachahmer-Medikamente setzen GlaxoSmithKline weiter zu. Der Pharmakonzern machte im dritten Quartal deutlich wenig Gewinn. Analysten hatten allerdings noch stärkere Rückgänge befürchtet.

LondonEine starke Nachfrage nach HIV-Medikamenten und Grippe-Impfstoffen hat dem britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline über Schwächen im Geschäft mit Atemwegsmitteln hinweggeholfen. Zwar machte Glaxo im dritten Quartal deutlich weniger Gewinn. Analysten hatten allerdings noch stärkere Rückgänge befürchtet. Das operative Ergebnis sank binnen Jahresfrist um neun Prozent auf 1,72 Milliarden Pfund (2,37 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Glaxo setzte 6,12 Milliarden Pfund um, ein Plus von neun Prozent.

Von den besser als erwartet ausgefallenen Zahlen profitierten die Anteilsscheine des Arzneimittel-Herstellers. Glaxo-Aktien legten an der Londoner Börse rund 3,5 Prozent zu.

Bei den verschreibungspflichtigen Arzneien konnte Glaxo starke Zuwächse bei seinen neuen HIV-Medikamenten Tivicay and Triumeq verbuchen. Dem Geschäft mit Grippe-Impfstoffen kam eine hohe Nachfrage aus den USA zugute. Dagegen machen dem Unternehmen weiterhin der Preisdruck durch günstigere Nachahmer-Medikamente im Geschäft mit Lungenmitteln wie dem Atemwegspräparat Advair zu schaffen.

Großbritanniens größter Pharmakonzern litt in den vergangenen Jahren immer wieder unter enttäuschenden Ergebnissen und einem Korruptionsskandal in China. Inzwischen sieht Vorstandschef Andrew Witty das Unternehmen aber wieder auf Erholungskurs.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%