GM-Chefin Mary Barra: Ifo-Chef mahnt Politik zur Zurückhaltung

GM-Chefin Mary Barra
Opel soll auch bei Verkauf erhalten bleiben

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Ifo-Chef mahnt Politik zur Zurückhaltung

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hatte am Donnerstag gesagt, es gebe durchaus Signale, dass durch die Übernahme keine Standorte in Deutschland geschlossen werden müssten. Sie bezog sich damit nach Angaben der Landesregierung auf eine Telefonkonferenz von Vertretern der Bundesländer mit Opel-Standorten, der Bundesregierung und Arbeitnehmervertretern mit dem Vorstand des Rüsselsheimer Autobauers.

Es ist jedoch fraglich, welchen Stellenwert Zusagen von GM vor einem Verkauf von Opel an Peugeot haben, zumal sich der US-Konzern mit der Transaktion aus seinem verlustreichen Europageschäft zurückziehen will. Werksschließungen und Stellenabbau dürften danach Sache des neuen Eigners sein.

Ifo-Präsident Clemens Fuest rät der Politik bei den Verhandlungen ohnehin zur Zurückhaltung. „Weder die französische noch die deutsche Regierung sollten sich einmischen“, sagte der Chef des Münchner Instituts für Wirtschaftsforschung (Ifo) am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. „Es gehört zu den Grundlagen des europäischen Binnenmarktes, dass Firmen aus Frankreich deutsche Unternehmen übernehmen können und umgekehrt. Die Interessen der deutschen Arbeitnehmer zu vertreten, ist Aufgabe der Gewerkschaften, nicht der Politik.“

Vor einer möglichen Übernahme will auch Großbritannien die betroffenen Produktionsstandorte vor Sparmaßnahmen schützen. Der britische Wirtschaftsminister Greg Clark erklärte, der verkaufswillige Mutterkonzern General Motors habe versichert, dass die Opel-Schwestermarke Vauxhall nicht „rationalisiert“ werden solle. Der US-Konzern wolle auf dem Erfolg von Vauxhall aufbauen.

Clark hatte zudem am Donnerstagabend in Frankreich Politiker und Peugeot-Manager getroffen. Sie würden auf die Stärke der britischen Marke Vauxhall bauen, die auf das Engagement der Beschäftigten zurückgehe. „Die Diskussionen sind noch im Gange, sie haben aber deutlich gemacht, dass im Falle eines Deals dies Stärken wären, auf die sie aufbauen wollen würden“, so Clark.

Als zentraler Ansprechpartner der Bundesregierung soll Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig agieren. Er soll die Koordination zwischen Bund und Ländern übernehmen und zentrale Anlaufstelle für die Unternehmensführung von Opel und dessen Konzernmutter General Motors sein.

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Agentur
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  • Wir Deutsche und "unsere" Politiker schimpfen über die USA und deren Präsidenten? WIr sollten besser mal vor der eigenen Haustüre sauber machen...

    Die Bunderegierung hat bei der Asyl oder soll ich besser sagen der Migrationsfrage komplett versagt. Es gab deswegen Tote und die Kriminalität hat deutlich zugenommen (nicht wegen der Asylpolitik sondern wegen der Migrationspolitik). Was ist eigentlich mit dem Fall Amsri? So etwas interessiert mich deutlich mehr, als ob die Tocher von Trump Kleider oder Schmuck verkauft oder eben nicht.

  • Nun, bis jetzt arbeitet Trump seine Wahversprechen eins nach dem anderen ab. Insofern ist er weder ein typischer Politiker, noch eine typische Managerin. Ich finde ihn bis jetzt sehr gut.

  • Herr Paul, kann man Ihre Aussage auch auf den amerikanischen "Top-Manager" übertragen, der jetzt Präsident spielt?

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