GM-Chefin Mary Barra: Opel soll auch bei Verkauf erhalten bleiben

GM-Chefin Mary Barra
Opel soll auch bei Verkauf erhalten bleiben

Opel soll auch nach einem möglichen Verkauf an Peugeot als eigenständiger Autobauer erhalten bleiben. Das hat GM-Chefin Mary Barra laut einem Bericht zugesagt. Doch die geplante Übernahme sorgt weiter für Verunsicherung.
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RüsselsheimOpel kann einem Medienbericht zufolge darauf hoffen, nach einem Verkauf an Peugeot vorerst eigenständig zu bleiben. Das habe die Chefin des amerikanischen Mutterkonzerns General Motors, Mary Barra, bei ihrem Besuch in Rüsselsheim am Mittwoch zugesagt, berichtete das „Manager-Magazin“ am Freitag unter Berufung auf nicht näher bezeichnete Verhandlungskreise.

Demzufolge soll Barra erklärt haben, Peugeot-Chef Carlos Tavares wolle zunächst auf Kontinuität setzen. Der amtierende Opel-Vorstand solle im Amt bleiben. Das beinhalte auch den aktuellen Opel-Chef Karl-Thomas Neumann. Opel lehnte eine Stellungnahme ab.

Laut dem Bericht ist ein Verkauf der deutschen Tochter das klare Ziel der Gespräche von GM mit PSA Peugeot Citroën. Für die Franzosen sei dagegen auch eine Vertiefung der seit 2012 bestehenden Kooperation der Marken vorstellbar. GM-Chefin Barra soll PSA unter anderem angeboten haben, die Elektroplattform des amerikanischen Konzerns gegen eine Lizenzgebühr in Europa zu nutzen. Opel-Chef Neumann will die Marke dem Magazin zufolge bis 2030 in einen reinen Anbieter von Elektroautos umwandeln. Dieses Szenario sei auch für die PSA-Führung denkbar. GM bringt gerade mit dem Chevrolet Bolt und dem Opel Ampera-e zwei Elektroautos auf den Markt, die eine Reichweite von 500 Kilometern haben sollen.

Am Dienstag war bekanntgeworden, dass der US-Konzern General Motors sich von seiner europäischen Tochter Opel und deren britischen Schwester Vauxhall trennen und beide Marken an die Franzosen abtreten will. Die mögliche Übernahme schreckt die deutsche Politik auf. In der Opel-Belegschaft steigt die Angst vor einem weiteren Personalabbau, weil beide Massenhersteller um die gleiche Kundschaft buhlen. Am Freitag wollen Betriebsrat und IG Metall die Belegschaften der drei Opel-Standorte in Rüsselsheim, Kaiserslautern und Eisenach informieren.

Für Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries ist die Übernahme durch Peugeot ausgemachte Sache. „Ich gehe davon aus, dass das stattfindet“, sagte Zypries am Donnerstag in Berlin. Sie wolle aber nicht von Übernahme, sondern von einem Zusammenschluss sprechen, fügte die SPD-Politikerin hinzu. Gespräche mit den Firmenchefs von GM und Peugeot habe es inzwischen gegeben. „Ich persönlich nicht, aber es wurden Gespräche geführt“, sagte sie. Die Unternehmen befänden sich derzeit mitten in den Verhandlungen. Daher seien Zusagen derzeit noch kaum möglich. „Wir tun alles dafür, dass der Standort gesichert bleibt, dass vor allen Dingen die Forschung in Deutschland bleibt. Das ist unser oberstes Ziel“, sagte Zypries.

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Ifo-Chef mahnt Politik zur Zurückhaltung

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  • Wir Deutsche und "unsere" Politiker schimpfen über die USA und deren Präsidenten? WIr sollten besser mal vor der eigenen Haustüre sauber machen...

    Die Bunderegierung hat bei der Asyl oder soll ich besser sagen der Migrationsfrage komplett versagt. Es gab deswegen Tote und die Kriminalität hat deutlich zugenommen (nicht wegen der Asylpolitik sondern wegen der Migrationspolitik). Was ist eigentlich mit dem Fall Amsri? So etwas interessiert mich deutlich mehr, als ob die Tocher von Trump Kleider oder Schmuck verkauft oder eben nicht.

  • Nun, bis jetzt arbeitet Trump seine Wahversprechen eins nach dem anderen ab. Insofern ist er weder ein typischer Politiker, noch eine typische Managerin. Ich finde ihn bis jetzt sehr gut.

  • Herr Paul, kann man Ihre Aussage auch auf den amerikanischen "Top-Manager" übertragen, der jetzt Präsident spielt?

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