Industrie
GM-Probleme belasten Zulieferer Delphi

Der US-Autozulieferer Delphi hat im abgelaufenen Quartal wegen Produktionskürzungen bei General Motors (GM) rote Zahlen geschrieben und die Verlustprognose für 2005 erhöht.

HB CHICAGO. Das Unternehmen bezifferte den Netto-Verlust für das erste Vierteljahr am Freitag mit 409 Mill. Dollar oder 74 Cent je Aktie nach einem Gewinn von 53 Mill. Dollar ein Jahr zuvor. Ohne Umstrukturierungskosten erzielte Delphi einen Fehlbetrag von 68 Cent je Aktie, während Analysten im Schnitt 31 Cent erwartet hatten. Der Umsatz sank um sieben Prozent auf 6,9 Mrd. Dollar.

Zur Begründung verwies der Konzern auf Produktionskürzungen bei der früheren Mutter GM im ersten Halbjahr und steigende Rohmaterialkosten. Dies werde auch den Jahresverlust höher ausfallen lassen als zunächst mit 350 Mill. Dollar angenommen, teilte Delphi weiter mit. Im März hatte der Delphi-Finanzchef seinen Hut genommen, nachdem das Unternehmen Bilanzunregelmäßigkeiten für die vergangenen Jahre eingeräumt hatte.

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