GM/Renault/Nissan
Bericht: Toyota will Dreierallianz hintertreiben

Der Autoriese Toyota plant einem Magazinbericht zufolge, die mögliche Allianz von General Motors, Renault und Nissan zu verhindern. Der Konzern prüfe, den Amerikanern ein Gegenangebot zu machen, heißt es.

HB DETROIT. Wie die „Business Week“ berichtet, hätten Toyota-Manager entsprechende Szenarien durchgespielt, mit denen eine mögliche Allianz zwischen GM und Renault-Nissan verhindert werden könne. So eine Allianz der Konkurrenten sei nicht im Interesse von Toyota, zitiert das Magazin einen nicht genannten Toyota-Manager.

Bei Toyota war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. GM-Sprecherin Toni Simonetti hinterfragte die Glaubwürdigkeit einer ungenannten Quelle mit „unglaubhaften Theorien“. Ein Nissan-Sprecher lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab.

Die Vorstände von GM und Nissan-Renault, Rick Wagoner und Carlos Ghosn, hatten am Freitag mitgeteilt die Verhandlungen über eine Allianz ihrer Unternehmen fortsetzen zu wollen, die Möglichkeiten aber zunächst in einer Studie prüfen. Zunächst sollen in einer gemeinsamen „schnellen und vertraulichen“ Studie die möglichen Vorteile einer Allianz und deren Umsetzbarkeit überprüft werden, hieß es nach einem ersten Sondierungstreffen der beiden Automobilmanager in Detroit. Die Überprüfung soll den Angaben zufolge in rund 90 Tagen abgeschlossen werden.

Wie mit dem Treffen am Freitag vertraute Kreise am Sonntag berichten, will der GM-Board am Montag in einer Telefonkonferenz über die Ergebnisse des Treffens beraten. GM-Sprecherin Simonetti wollte die mögliche Board-Konferenz nicht kommentieren.

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