GM
US-Regierung verdient gut am Börsengang der Opel-Mutter

Gut zwei Wochen nach dem Börsengang von General Motors kann sich die US-Regierung über einen warmen Geldregen aus der Platzierung der Mehrzuteilungsoption freuen.
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HB/ben WASHINGTON. Der Börsengang des US-Autokonzerns GM hat weitere 1,8 Milliarden Dollar in die Kassen des Finanzministeriums gespült. Diese Summe habe der Verkauf der Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) eingebracht, gab das Ministerium gestern bekannt. Damit stiegen die Einnahmen des Staates aus der Reprivatisierung der 2009 in die Insolvenz gerutschten Opel-Mutter auf 13,5 Milliarden Dollar. Washington hatte in der Finanzkrise 2007 bis 2009 rund 49,5 Milliarden Dollar in das Unternehmen gesteckt und dann gemeinsam mit den Gewerkschaften übernommen.

Durch den Börsengang im vergangenen Monat fiel der Staatsanteil an GM von 60,8 auf 33,3 Prozent. Mit 20,1 Mrd. Dollar war dies der größte Börsengang der US-Geschichte. Auch wenn die Firma dem Steuerzahler immer noch viel Geld schuldet, gilt die Platzierung des Greenshoe als weiteres Zeichen dafür, dass die Regierung am Ende einigermaßen glimpflich aus der viel kritisierten Verstaatlichung des Traditionskonzerns herauskommen kann. Die zu 33 Dollar platzierten Aktien notierten gestern zu Handelsschluss bei 34,60 Dollar.

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