Gottschalk glaubt an Zukunft der deutschen Autoindustrie
VDA-Chef: Jeder siebte Arbeitsplatz hängt am Auto

DÜSSELDORF. Die deutsche Automobilindustrie hat trotz der gegenwärtigen Probleme eine gute Zukunftsperspektive. Diese Ansicht vertritt der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Bernd Gottschalk, in einem Beitrag für das Handelsblatt (Freitagausgabe).

Die deutsche Automobilindustrie sei in allen Segmenten mit starken Produkten präsent, erläuterte der VDA-Präsident. "Sie hat früher und auch konsequenter auf die Globalisierung gesetzt als die meisten ihrer Wettbewerber. An über 140 Standorten werden heute weltweit deutsche Fahrzeuge gefertigt. Die Zulieferindustrie ist an mehr als 1700 Standorten auf der ganzen Welt aktiv. In den letzten zehn Jahren hat diese Industrie 130 000 neue Arbeitsplätze zu Hause geschaffen". Die Automobilindustrie ist damit laut Gottschalk eine der wenigen Branchen, die die Beschäftigung in Deutschland auf-, nicht abgebaut habe. Jeder 7. Arbeitsplatz hänge am Automobil. "Dies zeigt, wie sehr Deutschland ´Autoland´ ist", schreibt Gottschalk.

Aber die aktuelle Situation bei Opel und der harte Sparzwang, dem sich auch viele andere ausgesetzt sähen, zeigen nach Ansicht Gottschalks eben auch, dass der Kostendruck dort am nachhaltigsten wirke, wo sich übertarifliche Leistungen, hoch geschraubte Nebenkosten sowie Starrheiten beim Faktor Arbeit kumulieren. Hier sei Anpassung an die Erfordernisse des globalen Wettbewerbs gefordert. Der jetzt anstehende Prozess sei deshalb unverzichtbar, habe aber die Perspektive, die Produktion in Deutschland langfristig sichern zu können.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%