Grammer
Umbaukosten lasten auf Autozulieferer

Im laufenden Jahr werden die Umbaukosten den Autozulieferer Grammer wohl weiterhin belasten. Auch den schwachen Landmaschinenmarkt und Unsicherheiten in Brasilien bekommt das Amberger Unternehmen zu spüren.
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FrankfurtDer Fahrzeugzulieferer Grammer rechnet wegen hoher Kosten für den Aus- und Umbau der weltweiten Produktion 2015 mit einem stagnierenden Gewinn. Daneben dürften sich auch die anhaltende Abschwächung im Markt für Landmaschinen und die unsichere Entwicklung im brasilianischen Lkw-Markt auf das operative Ergebnis (Ebit) auswirken, erklärte der Hersteller von Kopfstützen, Armlehnen und Sitzen am Montag.

„Wir erwarten, beim Umsatz im Geschäftsjahr 2015 die Marke von 1,4 Milliarden Euro zu überschreiten und damit weiterhin spürbar zu wachsen“, sagte Grammer-Chef Hartmut Müller und verwies auf die gute Auftragslage. Das Ebit des Unternehmens aus dem bayrischen Amberg werde 2015 jedoch nur auf dem Vorjahresniveau liegen.

Bereits im vergangenen Jahr lasteten Umbaukosten auf dem Konzern. So wird in Tschechien die Produktion in zwei neue Werke verlagert, in Nord- und Südamerika und in China läuft die Fertigung an neuen Standorten an.

Das Ebit schrumpfte um eine Million auf 57 Millionen Euro, obwohl der Umsatz um acht Prozent auf 1,37 Milliarden Euro kletterte. Dank eines besseren Finanzergebnisses legte das Ergebnis nach Steuern um 14 Prozent auf 33,6 Millionen Euro zu. Die Anleger sollen eine um 15 Prozent auf 0,75 Euro je Aktie erhöhte Dividende erhalten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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