Gremium stimmt Plänen zu
Aufsichtsrat bringt RAG-Stiftung endgültig auf den Weg

Die Gründung der geplanten RAG-Kohlestiftung ist nun offiziell beschlossene Sache. Die Aufsichtsräte der RAG Aktiengesellschaft und der RAG Beteiligungsgesellschaft stimmten am Dienstag den Stiftungsplänen zu. Für die Produkte der so genannten „weißen Sparte“ ist eine neue Dachmarke geplant.

HB FRANKFURT. Die Gründung erfolge in Kürze, teilte die RAG mit. Die Stiftung spielt eine zentrale Rolle für den im Frühjahr kommenden Jahres geplanten Börsengang der früheren Ruhrkohle. Besonders umstritten war lange Zeit, wer die Kohlestiftung führt. Insbesondere auf Druck des Landes Nordrhein-Westfalen musste RAG-Chef Werner Müller auf die Führung der Stiftung verzichten. Den Vorsitz soll nun der frühere BP-Manager Wilhelm Bonse-Geuking übernehmen.

Die RAG soll im kommenden Frühjahr mit ihren so genannten weißen Sparten Chemie (Degussa), Energie (Steag) und Immobilien an die Börse. Die Einnahmen fließen an die Kohlestiftung, die ebenfalls Mitaktionär der RAG bleibt. Das Geld soll die Folgekosten des deutschen Steinkohlebergbaus decken.

Während die Bergbau-Aktivitäten (“schwarzer“ Bereich) weiterhin unter dem Namen RAG geführt werden, ist für die weißen Geschäftsfelder eine neue Unternehmensmarke geplant. Diese solle auf Beschluss des Aufsichtsrates in diesem Herbst eingeführt werden, teilte RAG mit. Namen einzelner Produkte blieben aber unverändert.

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