Grippemittel
Roche erhöht Tamiflu-Produktion

Roche prüft wegen der drohenden Pandemie nach dem Ausbruch eines neuen Schweinegrippe-Virus in Mexiko und den USA eine Produktionssteigerung seines Grippemittels Tamiflu. Der Schweizer Pharmakonzern kündigte an, der Weltgesundheitsorganisation WHO bis zu drei Millionen Dosen von Tamiflu zu liefern.

HB BASEL. Analysten rechnen im Falle einer Schweinegrippe-Epidemie mit deutlich anziehenden Tamiflu-Verkäufen. Bisher habe Roche allerdings noch keine konkreten Bestellungen für das Grippepräparat erhalten.

Während Roche-Titel im Montagshandel mit einem Plus von 3,87 Prozent auf 145 Schweizer Franken den einzigen Kurzgewinner im SMI stellten, waren die Aktien des Partnerunternehmens Chugai in Tokio in Erwartung anziehender Tamiflu-Verkäufe um 15 Prozent gestiegen.

Mehr als 100 Tote und rund 1 600 Verdachtsfälle: Der Ausbruch der Schweinegrippe in Nordamerika hat die Staaten weltweit in Alarmbereitschaft versetzt. Die Weltgesundheitsorganisation spricht von einem Gesundheitsnotfall internationalen Ausmaßes. Sie zeigte sich aber davon überzeugt, dass die Welt dieses Mal besser auf die drohende Epidemie vorbereitet sei als etwa bei der Vogelgrippe in Asien. Die USA haben inzwischen den Gesundheitsnotstand ausgerufen.

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